Aktiver Arktis-Schutz in Fulda

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FULDA, 11. Juli 2015

GREENPEACE Fulda engagiert sich mit anderen Greenpeace-Gruppen in Deutschland für den Schutz der Arktis und gegen Ölbohrungen in dieser schützenswerten Region.

Greenpeace und Millionen Arktisschützer weltweit setzen sich gegen die Industrialisierung der Arktis ein.

Mit Erfolg: Im Herbst 2015 hat der Ölkonzern Shell angekündigt, in "absehbarer Zukuft" nicht mehr vor der Küste Alaskas zu bohren.

Shells Arktis-Projekt erregte im Jahr 2012 weltweit Aufmerksamkeit, als im Laufe einer Pannenserie die Bohrinsel Kulluk strandete und bei behördlichen Tests erhebliche Mängel an Shells Sicherheitsausrüstung festgestellt wurden. Obwohl das Risiko eines schweren Ölunfalls unter den Bedingungen der Arktis besonders hoch ist, hatte der Shell-Vorstand noch im Sommer 2015 bekräftigt, an den geplanten Bohrungen vor der Küste Alaskas festzuhalten.

Greenpeace startete daraufhin die Putzlappen-Kampagne. Die mit Erfolg gekrönt wurde.

Und Menschen aus Fulda haben dafür auch Ihren Beitrag geleistet. Danke!

Die Gefahr für die Arktis ist aber noch nicht gebannt;

Durch den Rückgang der Eisbedeckung kann die Ölindustrie in bisher unerreichbare Gebiete vordringen. Als erstes Unternehmen hat der russische Öl- und Gaskonzern Gazprom Ende 2013 damit begonnen, von der Plattform Prirazlomnoya im Nordmeer vor Russland, Öl aus arktischen Gewässern zu fördern.